January 29, 2006

28., 29. Copiapó, Santiago

Ok, von Copiaó aus habe ich mich also nicht gemeldet, dafuer jetzt aus Santiago.
Gestern war ich wie geplant nach einer Nachtfahrt den Tag ueber in Copiapó und hab mir da n bisse das Zentrum angeschaut einen Zivi aus D. besucht, bin mit dem zu seinem Projekt gegangen und den Rest des Tages verquatscht.
Naja und abens ging es dann wieder in den Bus nach Santiago. (War uebrigens ein ziemlicher Sch*** Bus! Von wegen “semi-cama”! Eher Sitze mit Fernsehsessel Funktion, von “cama” keine Rede! Naja und irgendwie scheine ich mit haengendem Kopf geschlafen zu haben und nun tun mir meine Zaehene weh, die irgendwie unter meiner Gesamthaltung gelitten zu haben scheinen :-/ )
So und nu werd ich ma los Santiago erkunden!

Chao chao

Flo

January 27, 2006

27. Geysiere (wenn man das so schreibt)

5 Stunden, da ich schon um 4:00 zu den besagten Geysieren los musste. Musste dafuer leider ne Touri-Tour machen, liess sich aber nicht vermeiden…
War dann aber auch ganz cool, besonders als die Sonne aufgegangen ist, vorher war es auf einer Hoehe von 4800m naemlich nicht viel waermer als vieleicht 0 Grad! (naja, also “cool” war es literarisch gesehen demnach wohl eher vorher… egal). Bersonders nett war es da natuerlich, sic einfach in den heissen Wasserdampf der Geysiere zu stellen, allerdings mit dem kleinen Nebeneffekt, dass man bei verlassen des Nebels ziemich feucht und in Folge dessen einem noch viel kaelter war :-/
Naja, die Geysiere an sich waren auf jeden Fall beeidruckend. Besonders einer, der stehts bei Sonnenaufgang, fragt mich nicht warum, besonders aktiv ist und eine Fontaene von ca 4m Hoehe ausspeit.
Nach der Geysier-Tour bin ich dann nach Calama getramt (1,5 h in praller Wuestensonne gewartet !!) und werde von hier aus so in 3 h nach Copiapo fahren…
Werde mich dann von da aus ma melden

chao chao

viele Gruesse

Flo

die Wueste

ok.
Hab mich durch die Wueste gequaelt. Supergeil! Bin echt fasziniert. Also wenn ihr mal in die Naehe einer Wueste kommen solltet schaut mal rein, nehmt ordentlich Wasser mit und klettert n bissel in den Duenen rum - ist klasse!
Ziel dieser kleinen Wuestenexpedition war uebrigens das sog. Valle de la Luna. Leider konnte ich die Aehnlichkeit mit der Mondoberflaeche nicht so richtig nachvolziehen. Mag aber auch daran liegen, dass ich es nach dem Hinweg, einer kleinen Hoehlenbesichtigung und einen Duenenbesteigung nicht mehr gepackt habe mehr als die Haelfte des Valle de la Luna zu durchquaeren. (Woran allerdings auch die hundsmiserablen Wege schuld waren, deren grob gewellte Oberflaeche meinen Hintern zu Tode gequaelt hat!).
Naja, war auf jeden Fall besser das ich umgekehrt bin, da mein 2L Wasservorat am Ende (nach 4h) auch fast aufgebraucht war…
Naja, abends gabs dann aufm campgraound zusammen mit n paar anderen Leuten n Gemeinschafts-asado und dann gings fuer mich auch schon gegen 10:00 in Bett um wenigstens 5h zu schlafen…

January 26, 2006

26. San Pedro de la Atacama

So, heute morgen bin ich also in San Perdo angekommen, hab vorhin mein Zelt aufgeschlagen und werde gleich mal versuchen mich mit dem Fahhrad durch die Wueste bis zum sog. Valle de la Luna zu quaelen - hoffentlich ohne zu verdursten!
Also, vielleicht hoert ihr spaeter nochmal was von mir… ;-)

Chao chao

Flo

25. Arika, Peru

Ja, gestern sind wir (ich sowie die Freundin, Gastmutter und Gastbruder des Arika-Zivis) morgens einfach mal zu einem kleinen Shopping-Trip in eine peruanische Grenzstadt in der Naehe von Arika gefahren.
Arika selbst ist schon ziemlich billig, da es in der sog. “zona franca”, einer zollfreien Zone, in welcher saemtliche Waren ohne Steuern imortiert und verkauft werden koennen, liegt! Naja und da der Sole (peruanische Waehrung) fuer die Chilenen momentan ziemlich gut steht sind Waren und vorallem Dienstleistungen in dieser nahen peruanischen Grenzstadt, welche auch noch in der zona franca liegt, nochmal billuger. Resultat: Das Stadtzentrum ist ein einziges grosses Komerzzentrum voller Geshaefte, Staenden an allen Ecken und voller Leute die direkt aus der Hand verkaufen.
Naja, nach unserem kleinen Ausflug sind wir dann noch auf einen Berg gefahren von dem men einen coolen Ausblick auf die Stadt hat und abens ginges dann weitr nach San Pedro de la Atacama.

24. Arika

Ja, vorgestern bin ich nach einer unglaublichen Busfahrt durch die Atakama-Wueste in Arika, einer kleinen chilenischen Hafenstadt, angekommen.
Dort wurde ich dann von einem anderen deutschen Zivi und dessen Gastbruder emfpangen und habe mit denen denen den Tag verracht. Endlich richtiger Urlaub: Am Strand liegen, baden (im Pazifik! Die Wellen sind krass, nicht unbedingt hoch aber kraeftig ohne Ende!), die angenehme Temperatur geniessen (die Sonne ist war der Hammer aber es weht immer ne kuehle Brise vom Pazifik her).

January 24, 2006

23 La Paz und Death-Road

Tut mir leid, aber ich habe gerade nicht mehr die Ausdauer um viel zu schreiben.
Heute haben wir auf jeden Fall eine IRRE Downhill Mountainbike-Tour gemacht und sind von einem Berg oberhalb von La Paz von 4700m ueber die sog. Death-Road auf 1200m runter in die “Yungas”, einem subtropitschen Gebiet bei La Paz gefahren. Vielleicht nicht ganz ungefaehrlich, aber das ist hier ueber die Strasse gehen auch nicht. Auf jeden Fall super klasse!
So und morgen begebe ich mich nach Arica, Chile!

Chao chao

und viele Gruesse

Flo

22. Pa Paz und Evo

Ja, gestern war also die Amtseinfuehrung von Evo. Nachdem wir 5 Stunden auf ihn gewartet haben, uns unzaehlige an und vorbei latschende Militaerorchester, marschierende Soldaten und anreisende Praesidenten angesehen sowie seine beeindrucked lange Rede nach seiner Vereidigung im Rathaus angehort haben, ist er dann mal auf seinen Balkon getreten und hat die jubelnde Menge begruesst. Danach ist er aber dann doch tatsaelich an uns vorbeigelaufen und mit der Menge auf einen grossen Platz mitten im Zentrum wo vorher schon mit Live-Musik gefeiert worden war und anschliessend Reden gehalten wurden.
Auf jeden Fall war die ganze Innenstadt rappelvoll, bis in den spaeten Abend froehliges Leben auf den gesperrten Strassen der Innenstadt und es gab noche in super Feuerwerk in der Nacht. Nicht unbedingt super gross, aber irgendwie an 3 Stellen in Innenstadt gezuendet und super klasse.
War auf jeden Fall ne coole und sehr interessante Angelegenheit.

Chao chao

Flo

Achja, unser aller Held Fidel war leider nicht da, dafuer aber der Vizepraesident Cubas der ihn zwar bei weitem nicht ersetzen konnte ihn aber ganz anstaendig vertreten hat.

January 22, 2006

21. La Paz

Zunaechst gute News: Mein Magen ist mir wieder wohlgesonnnen und ich kann wieder jeden Quatsch auf der Strasse essen. Toll!
Nun zu aber zu einem viel wichtigeren Thema. Wie ich schon angedeutet hatte, wird morgen der neue bolivianische Praesident ins Amt eingefuehrt. Nun ist dieser Praesident jedoch quasi seit 1825 (der Gruendung Boliviens) der erste Praesident, welcher der indigenen Bevoelkerung entstammt und eben diese vertritt. Eigentlich seltsam, wenn man bededenkt, dass diese Bevoelkerungsgruppe 90 Prozent der Gesamtbervoelkerung ausmacht. Bis vor kurzem war sich diese ihrer demokratischen Staerke jedoch ueberhaupt nicht gewahr, so das die zu grossen Teilen weisse aus Kapitalisten bestehende Oberschicht es stehts geschafft hatte ihre Praesidenten an die Macht zu bringen. Naja, damit scheint es jetzt, ebenso wie mit einer ihnen positiv gesonnenen, liberalen, kapitalistisch orientierten Politik, zuende zu sein. Wie man sich also vorstellen kann ist die Euphorie der Ureinwohner einfach umwerfend!

Heute fand in der Naehe von La Paz im Freien bereits der traditionelle Teil der Amtseinfuehrung von Evo Morales (so heisst er, der neue Praesident) statt. Das konnten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Nach ca. 3 Stunden warten erschien dann der von Tausenden (ich denke min. 10 000, kann das aber schwer schaetzen) bei strahlendem Sonnenschein (der Moment war gut abgepasst, vorher hatte es ein wenig geregnet, vielleicht deswegen die 3 Stunden?) der heiss ersehnte “Befreier” auf einem Berg und wurde unter Beifall nach traditioneller Art gesegnet/geweiht(?). Darauf folgte dann eine Rede, dessen Hauptsaussage war, dass er die Reichen zwar nicht hassen, jedoch in jedem Fall fuer mehr (soziale) Gerechtigkeit sorgen, die doerfliche Bevoelkerung stark foerdern, mit Hilfe dieser boliviens Oekonomie staerken und weiter fuer den freien Anbau von Coca kaempfen werde. Auf jeden Fall ein ziemlicher Sozialist, was der Oberschicht wenig in den Kram passen duerfte. Aber wahrscheinlich koennt ihr das alles viel konkreter, korrekter und ungefaerbter in der deutschen Presse nachlesen.
Achja, was natuerlich noch SUPERWICHTIG ist, ist das morgen zur offiziellen Amtseinfuehrung nicht nur viele Suedamerikanische Praesidenten erscheinen werden sondern zudem wohl auch noch der beruehmt beruechtigte, einzig wahre noch aus der alten Zeit uerbig gelbiebene “Sozialkommunist” FIDEL CASTRO !!!!
Das Spektakel werden wir uns auf jeden Fall auch nicht engehen lassen und uns deswegen morgen puenktlich um 12 zum palacio begeben. Hoffe, dass die Militaerparaden dann etwas reibungsloser als bei den gestrigen naechtlichen Probelaeufen von statten gehen ;-)

Chau chau

Flo

20. La Paz

Gestern (20.) haben wir erstmal ein wenig entspannt, die Stadt angeschaut und ich versucht meinen Magen zu kurieren nachdem ich am Vortag schon erfolgreich meine Erkaeltungsanzeichen besiegt hatte. Die dazu notwendigen Drogen bekommt man hier uebrigens ohne jegliche Art von Karton oder Packungsbeilage spottbillig in jeder Apotheke. Kann man nur hoffen, dass die Apotheker/innen einem auch das richtige geben bzw. erzaehlen. Naja, in meinem Fall hats gut geklappt.

January 21, 2006

19. La Paz

La Paz ist der Hammer!
La Paz hatte mir eigenlich schon gefallen, als ich hier nur kurz uebernachtet hatte, aber inzwischen bin ich wirklich begeistert. Es ist zwar alles krass ungeplant, durcheinander, abgegammelt, dreckig, stinkig etc. aber es ist richtig Leben auf den Strassen und Fusswegen. Das mag vielleicht auch damit zusammenhaengen, das hier am 22. der neue, 1. einheimische Praesident eingeweiht werden wird und eine Ausnahme sein, aber es ist klasse. Weiterhin ist die Lage in den Bergen einfach beeindruckend und ….naja, muss jetzt gehen, werde spaeter weiter berichten…

Chau chau

Florian

17., 18. Isla del Sol

Nach Copacabana haben wir dann noch 2 weitere Tage auf der Isla del Sol im Titikaka-See verbracht, sind ein wenig gewandert, haben uns ein paar Inka-Ruinen angeschaut und ich hab mir am Abend des 18. in einem Restaurant den Magen verdorben… (Da wird einem die ganze Zeit gesagt, man solle auf der Strasse nichts essen, man tut es trotzdem, es passiert nichts und dann in sonem sch*** Restaurant!!!…)
Naja, am Morgen des 19. sind wir dann mit nem Boot wieder nach Copacabana, mit dem letzten Tropfen Sprit angekommen und nach La Paz gefahren…

15., 16. Copacabana

Ja, den 15. und 16. habe ich zusammen mit Niklas, Lele, Charlotte, Markus und zu Beginn der Argentinierin mit der ich gereist war sowie Pablo, dem Argentinier, entsapannt in Copacabana, einer netten kleinen Stadt am Titikaka-See verbracht.
Am Abend des 16. kam ich dann nochmal in den Genuss bolivianischer “Unkompliziertheit” und durfte nach Vorlage eines 50 Bolviniano-Scheines (knapp ueber 5 Euro) sowie 1,5 minuetigem Fahrschulunterricht ne Stunde lang mit nem Cross-Motorrad rumcruisen :-) .
Nun muss ich nur noch nen Fuehrerschein kaufen. Aber das kann auch noch bis Argentinien warten ;-)

13., 14. Potosí

Den Vormittag des 13. habe ich alleine in Potosí verbracht, da sich der Rest schon in Richtung La Paz, Copacabana aufgemacht hatte, ich jedoch noch mit einer Argentinierin zu bei Potosí gelegenen Thermen wollte.
Das habe ich dann auch gemacht und einige entspannte Stunden in einer heissen Lagune in einem ehemaligen Vulkankrater verbracht (ca. 30-35 Grad!!). Mein Reisefuehrer hatte zwar seine Bedenken, da wohl dort schon Leute ertrunken sind, aber ich habe mich einfach mal von der angeblich Wasser ansaugenden Mitte fern gehalten. (Fuer die Vorstellung: In der Mitte soll es ein aehnliches Phaenomen geben wie das der vollen Badewanne wenn man den Stoepsel zieht…).
Naja, wir haben dann eine Nacht bei den Thermen gecampt, natuerlich morgens wieder gebadet. Vorher konnte ich es jedoch nicht lassen den Versuch zu unternehmen, einen Berh zu besteigen, der sooo hoch und sooo weit weg garnicht schien. War er aber wohl doch. Und die ueber 4000 m Hoehe konnte meine Atmung leider auch nicht so ganz ignorieren….
Am Mittag des 14. ging es dann weiter Richtung Copacabana. Diesmal bin ich mir einer anderen Argentinierin gereist, die die andere Argentinierin, mit der ich bei den Thermen war, kennengelernt hatte. (…Jaja ich weiss, werd demnaechst mal mit nem Argentinier reisen…) Mit dem Bus ging es dann durch super Berglandschaften und an unzaeligen Doerfern und vereinzelten Haeusern vorbei bis nach La Paz. Dort habe ich die Nacht auf den 15. verbracht, an dem es dann gleich Morges weiter nach Copacabana ging…

11., 12. Potosí

Nachdem wir Nachts um 4 angekommen waren, haben wir uns erstmal kraeftig wan 2 Taxifahrern verarschen lassen bis diese uns dann wiederwillig (und ohne die wohl von ihnen erhoffte Provision) zu einem guestigen Hostel gefahren haben.
Am 11. haben wir dann ein wenig entspannt und sind am 12. mit einer Tour in die Silber, Zinn, Kupfer…-Minen gegangen in denen noch wie bis vor 50-100 Jahren abgebaut wird.
War ne ziemlich krasse Sache, nicht nur die 2,5 Stunden in den engen, teils feuchten, teils staubigen Gaengen unter der Erde durchzuhalten, sondern auch zu sehen, wie zum Teil 16.-Jaehrige mit Hammer, Meissel und Dynamit dort ihren Lebensunterhalt verdienen.

10. Uyuni

Super. Mein heiss ersehnter, extra fuer meinen armen ledierten Bauch bestellter Reis ist natuerlich nicht gekommen. Es gab keinen Reis. Aber gut, dass ich ne halbe Stunde drauf gewartet habe. Leider kam ich dann auch noch auf die Idee, bei Burger King einen Salat zu essen… Wer weiss schon, dass Salat schwer zu verdauen ist? Heisst es nicht immer Salat, leichtes Essen!?
Naja, weiter im Text; der 2. Tag in der Salzwueste…
…Irgendwo im weissen Nichts kamen wir auf die Idee Fotos zu machen. Sah echt beeindruckend aus. War auch spassig. Als wir dann wieder eingestiegen waren, wegen Troedelns schon alle anderen Jeeps weg waren, unserer nicht mehr anspringen wollte und Regen aufzog wurde einigen jedoch ein wenig mulmig. Nach 5 Min. war das Problem jedoch schon wieder behoben und wir einen Wuestenabenteuer entgangen.
Abends gings dann von Uyuni aus weiter gen Norden nach Potosí.

January 20, 2006

9. Uyuni

Ja, nachdem wir am Nachmittag des 8. in Uyuni angekommen waren (war nicht ganz einfach, da uns der 4x4 Fahrer in einem Ort in the middle of nowhere ploetzlich nicht mehr weiter fahren wollte und meinte wir sollten in einem Bus umsteigen) haben wir uns am Morgen des 9. auf eine Tour in die Salzwueste begeben. <br>
Die Tour ging bis zum Nachmittag des 10 und war echt klasse. Werde mal Fotos hochladen. Ist halt alles unglaublich weiss. Sehr beeindruckend ist auch das Phaenomen von Spiegeleungen des Himmels in Wasserlachen in der Salzwueste. Um tolle Sonnenuntergangsspiegelungsfotos zu bekommen hab ich mich dann natuerlich auch mit einem Mitzivi (in Badelatschen) und dem besagten Spanier in eine dieser Lachen reingewagt. Da im Wasser Salzkristalle sind, ist der Schmerz an den Fuessen quasi nicht auszuhalten. Da wir aehnliches aber schon am Mittag probiert hatten und trotz Schmerzen nichts passiert war, haben wir einfach mal versucht diese unter Schreien zu ignorieren.
Bei mir mit dem Erfolg, dass ich mir meine Fusssohlen aufgeschnitten habe. War zwar nicht allzuschlimm, mit dem Salz aber nicht ganz unschmerzhaft. Naja, inzwischen ist alles, vielleicht auch mit Hilfe des Salzes, wieder gut.
So und jetzt guck ich mal nach Essen und schreib spaeter weiter…

Chau chau

Florian

8. Tupiza

So, bin inzwischen in La Paz angekomen, sitze in einem Restaurant, warte auf mein Essen (Reis mit Gemuese, da es meinem Magen nicht so wirklich gut geht) und werde versuchen die Zeit dazu zu nutzen wenigstens ein bisschen von den vergangenen Tagen zu berichten.
Also, die Nacht vom 7. auf den 8. Jaunuar haben wir in Tilcara, einer kleinen bolivianischen Stadt in den Bergen auf dem Fussboden eines leerstehenden Zimmers, der letzten verfuegbaren Unterkunft im Ort verbracht. Fuer diejenigen ohne Schlafsack und Isomatte eher weniger angenehm als fuer die volausgestatteten.
Gereist bin ich ab Tilcara uebrigens mit Lele (FSJ), Niklas (Zivi), Markus (Zivi), Charlotte (FSJ), einem Spanier (Ganeco), einem Argentinier (Pablo) und einer Argentinierin (Ines), die sich uns an der Grenze angeschlossen hatte.
Vn Tupiza ging es dann am 8. Morgens mit einem 4x4 Toyota Landcruiser weiter durch die Berge nach Uyuni, einem Dorf am Rande der grossen Bolivianischen Salzwueste.
War ne super heftige Strecke. Sehr hoch, komplett unasphaltierte Strasse (Sand) und beeindruckende Landschaft. Leider war es mit 13 Personen (und eine die fuer 2 zaehlte) doch sehr eng in unserem Vehikel.

January 11, 2006

7. Tilcara

Den Vormittag des 7. haben wir in Tilcara suedlich von Salta verbracht und haben eine kleine Bergwanderung unternommen. Danach ging es weiter nach La Quiaca, einer kleinen arg. Grenzstadt an der Grenze zu Bolivien. Selbige haben wir dann auch noch am selben Abend ueberquert und sind nach Tupiza gefahren. (In diesem Fall kam uns die bolivianische Puenktlichkeit sehr entgegen :-) .
Der Unterschied zwischen Argentinien und Bolivien ist erstaunlich. Kaum hat man die Grenze ueberquert findet man sich in eienr komplett anderen Welt wieder. Die Strassen sind voller kleiner Staende und extrem belebt und im Busterminal kann man sich mit Rucksack quasi nicht um die eigene Achse drehen. Beeindruckend. Leider fallen wir sehr sehr stark als Touris auf, da die Bevoelerkung quasi nur aus Einheimischen besteht. Naja, ich muss jetzt gehen, hab mich mit den andern auf einem Platz hier in Potosi verabredet. Schreibe spaeter nochmal was wir in den letzten 2 Tagen gemacht haben.

Chau chau

Flo

January 6, 2006

Unrasiert und ungekaemmt

Keine Angst, vorher sah es schlimmer aus :-)
Wer das Bild sehen will, bitte hier klicken.

Florian

6. Salta

ja, heute sind wir also in Salta…
Haben noch ca. 4 Stunden um uns die Stadt anzugucken (sehr schoen - demnach zu urteilen was ich bisher gehsehen habe) bis es dann heute Abend nach Tilcara weitergeht, wo wir (ich und Charlotte) uns mit Markus, Lele und Niklas treffen werden.

Chau chau

Flo

5. Super Tour !

Gestern sind wir mit einer Tour im 4x4 Ford Galopper von Cafayate ueber die Routa 40 (90% Schotter!) nach Salta gefahren. Super super super. Zunnaechst ging es mit immer wieder kleinen Stopps vorbei an kleinen Bergdoerfern und Oertchen. Dann immer hoeher in die Berge vorbei an irren Gesteinsformationen (quebrada de las Flechas) und gruenen Taelern. Nach einem einstuendigen Stopp in Cachi (dem groessten Ort auf dem Weg), den alle nach ca. 7 Stuendiger Fahrt (los ging es um 6:30) bitter noetig hatten, fuehrte der Weg dann weiter durch wuestenaehnliches Gebiet bsi auf eine Hoehe von 3500 m !!
Kurz vor dem Gifel war es zwar schon gruener geworden, aber der Blick darueber ist einfach atemberaubend. Zehn Minuten frueher noch in der Wueste guckt man nun bei kuehlen Temperaturen ca. 2000 m runter in ein saftig gruenes riesiges Tal. Also wer mal nach Argentinen fahren sollte. Das sollte man sich nicht entgehen lassen!!!
Runter ging es dann durch das besagte Tal und direkt nach Salta Capital wo wir dann so geen 19:00 Uhr angekommen sind…

2., 3., 4.

Heute ging es direkt vom Truck zum Busbahnhof und von da aus vorbei an subtropischen Regenwald in die Berge nach Mollar (netter Ort in den Bergen an nem Stausee). Dort sind wir eine Nacht geblieben und haben uns Nachts einregnen lassen (im Zelt!). Mittags sind wir dann per Anhalter weiter auf die andere Seite des Sees nach Tafi del Valle. Wir waren jedoch nur noch Charlotte und ich, da Denia nach Stress mit ihrem Freund nach BsAs zurueckgefahren ist…
Von Tafi del Valle ging es dann noch am selben Tag weiter nach Cafayate, dem naechstgroeseren (sehr sehr schoenen) Oertchen. Dann gabs 3 Stunden Schlaf und Morgens um 6. ging es zu den Quilmes Ruinen (Ruinen der Quilmes Indianer (Volk wie die Inka) die am laengsten Wiederstand gegen die westlichen Eroberer geleistet hatten).
Nachmittags gings dann wieder nach Cafayate und von dort aus mit einer Tour zur Quebrada de las Conchas, einem Tal in den Bergen, in welchem die Berge quasi einmal in der Mitte aufgeschnitten sind und man im Querschitt die verschiedenen Gesteinssorten sehen kann. Sieht super aus. Ausserdem gibt es einige Gebiete in denen man Meeresfossielien finden kann, da die tektonischen Platten die sich hier aufeschoben haben vorher unter dem Meer lagen…

1. Januar

Heute ging per Anhalter nach Cordoba (hat ewig gedauert) von wo wir weiter nach Tucuman wollten. In Cordoba wurde uns dann gesagt das wir ca. 10 Blocks ( 1km) bis zur Autobahnauffahrt hatten. Wir also losgelaufen…. Nach ca. 8 km waren wir dann da. Und voellig fertig. Als uns dann noch gesagt wurde, dass die Autobahn nur gen Sueden ginge !?!?!?!? ….auch noch ein wenig genervt
Im Endeffekt sind wir dann mit nem Bus bis zur anderen Autobahnauffahrt gefahren. Angeblich 2 km. Waren aber eher 15. Man muss dazu sagen, dass die Argentinier die Angewohnheit haben in dem Falle das sie keine Ahnung haben, irgendwas zu erzaehlen anstatt zuzugeben das sie keinen Plan haben…
Nach einer halben Ewigkeit hat uns dann ein Laster mitgenommen. Diesmal hatten wir jedoch mehr Glueck. Die ganze Nacht durchgefahren und am Morgen in Tucuman gewesen.

31. Villa Carlos Paz

Per Anhalter ging es am 31. von Cordoba in nen kleinen Vorort, bei dem es laut Reisefuehrer einen Tollen See geben sollte… Angekommen mussten wir erstmal ohne Ende latschen bis wir einen Campground gefunden hatten… (Eigentlich wurden wir genau bei einem rausgelassen, der sollte jedoch 10 Peso/Person kosten, uns zu teuer, wir also zum naechsten und dort die 10 Peso bezahlt.)
Abends haben wir uns dann ein bissel betrunken, uns bei einer geschlossenen Veranstaltung eingeladen wo es lecker Essen und Trinken gab (leider spaeter auch einen aufmerksamen Kellner), unser Feuerwekszeug abgefackelt, ein Feuerwerk angeschaut und noch ion ne Disko gegangen. Achja und jetzt haette ich das tollte fast vergessen. Wir haben einen Papierballon gekauft, bei dem man son Teil anzuendet, dass den dann wie einen heissluftballon streigen laesst. Ja, den haben wir also auch steigen lassen. Leider hat er es jedoch nicht wiet ueber 30m gebracht und ist dann abgefackelt (wir haben ihn glaube ich nicht perfekt aufgebaut gehabt :-/ )

30. Cordoba

So, nach 11,5 Stunden Busfahrt endlich in Cordoba.
Unterkunftssuche miut Erfolg: Hotelzimmer mit Bad fuer 3 Personen und 40 Peso :-)
Bin dann Abends noch mit Denia (so heisstdie Freundin aus Buenos Aires) ins Zentyrum gegangen und war sher sehr positiv ueberrascht. Das Zentrum besteht quasi nur aus Fussgaengerzonen, ist belebt (von normalen Leuten :-) und auchnoch schoen… Zu allem Uberfluss hat dann auch noch ne echt coole band live gespielt… Toll…

29. Buenos Aires

Nun war ich also wieder daheim :-)
Habe den Tag genutzt um mich einem kleinen med. Check zu unterziehen (alles roger), meine Waesche zu waschen, eine Freundin aus BsAs aufzugabeln und Tickets nach Cordoba zu kaufen.
Achja und natuerlich um Lele, die Geburtstag hatte, mit einen Ueberraschungsbesuch und Geschenk zu begluecken :-)

28. Comodoro

So, wir haben also eine Nacht in Comodoro verbracht. Und auch noch fast den ganzen 28. Und nun kann ich miut ziemlicher Sicherheit sagen, dass das wohl so ziemlich die haesslichste Stadt ist, die ich bisher gesehen habe. Die Promenade bildet eine von unendlich vielen Trucks durchfahrene Grossstrasse (die ausserdem nach Fisch stinkt), die Plaetze die es gibt sind voller Muell, es gibt kein richtiges Stadtzentrum, an jeder 3. Ecke steht ein Kriegsdenkmal (leider auch noch mit deutschen Waffen :-/ ) und die Leute die auf der Strasse rumlaufen sind alle ein bisschen abgestuerzt…
Nachdem witr also irgendwie den Tag verbracht haben ging es fuer mich und Markus (ich war mit Markus und Charlotte unterwegs) mit kurzfristig am Morgen gekauften Tickets im Flugzeug nach BsAs.